Diakonissenkrankenhaus Dessau

Darmkrebszentrum

Unser Leistunggsspektrum

Das Darmzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dessau ist ein kompetenter medizinischer Partner in den Bereichen Vorsorge und Diagnostik sowie Therapie und Nachsorge von bösartigen Darmerkrankungen.

Darmkrebsvorsorge ist wichtig!

Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist auch in der modernen Medizin die beste und sicherste Methode, um Darmkrebs festzustellen – auch schon in seinen Vorstufen. Die Vorsorge-Koloskopie wird ab dem 55. Lebensjahr von den Krankenkassen bezahlt und sollte bei unauffälligem Ergebnis nach zehn Jahren wiederholt werden. Dabei lassen sich auch Krebsvorstufen, sogenannte Adenome, entfernen. In vielen Fällen kann somit einem echten bösartigen Tumor vorgebeugt werden.

Die Vorsorgekoloskopie wird im Darmzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dessau von gastroenterologisch tätigen Internisten in der Regel ambulant durchgeführt. Bei positivem Krebsbefund werden die betroffenen Patienten sofort in unser Behandlungszentrum weitergeleitet. Dies vermeidet Zeitverluste und Doppeluntersuchungen. Im Diakonissenkrankenhaus Dessau erfolgen alle notwendigen Zusatzuntersuchungen. Ein auf die spezielle Situation zugeschnittener Behandlungsplan wird erstellt. 

Übrigens: Ab dem 50. Lebensjahr besteht zudem die Möglichkeit, den Stuhl nach „verstecktem“ Blut untersuchen zu lassen. 

Therapie

In Abhängigkeit von individuellen Faktoren und vom Stadium der Erkrankung stehen im Darmzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dessau verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Operative Therapie

  • radikale chirurgische Entfernung des erkrankten Darmabschnitts
  • lokale Abtragung bei kleinen bösartigen Befunden, besonders im Bereich des Mastdarms
  • minimal-invasive, laparoskopische Operationstechniken („Schlüsselloch-Verfahren“) in ausgewählten Fällen
  • Erhalt des natürlichen Darmausgangs auch bei Mastdarmkrebs
  • Metastasenchirurgie

Chemotherapie

  • in Kooperation mit externen Onkologen
  • ambulante Behandlung mit zellabtötenden Medikamenten, abhängig vom Tumorstadium
  • Einsatz modernster Medikamentengenerationen bei bestimmten Formen von Tochtergeschwülsten
  • Nutzung aktueller Therapiestudien

Strahlentherapie

Nach Abschluss aller Therapiemaßnahmen realisiert der im Darmzentrum ambulant tätige Gastroenterologe die Tumornachsorge entsprechend aktueller Leitlinien.