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Darmzentrum                           

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten,

 

der Dickdarm- und Mastdarmkrebs zählt mit jährlich etwa 50.000 Neuerkrankungen in Deutschland zu

den häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen. Bei der Frau liegt er nach dem Mammakarzinom an zweiter Stelle, beim Mann folgt er in der Häufigkeit dem Lungenkrebs. Aus dieser Tatsache resultieren unsere intensiven Bemühungen, Diagnostik und Behandlung weiter zu verbessern. Die Diagnose einer bösartigen Tumorerkrankung ist ein tiefer Einschnitt im Leben eines Menschen. Bitte vergessen Sie dabei nicht: Erhebliche medizinische Fortschritte in Diagnostik und Therapie haben in den vergangenen Jahren zur wesentlichen Erhöhung der Heilungsrate geführt. Nicht nur im Frühstadium, sondern auch bei fortgeschrittenen Erkrankungen sind Heilungen möglich. Voraussetzung dafür ist eine enge Kooperation aller beteiligten Ärzte in der Krebsbekämpfung.

Darin stellt die eigentliche Operation zwar die wichtigste, aber eben nur eine von mehreren Säulen dar. Weitere wichtige Behandlungsstrategien sind Chemotherapie und Strahlentherapie. Bisher blickte jeder

Behandlungspartner vorwiegend auf sein Fachgebiet – nach bestem Wissen und Gewissen, versteht sich. Mit der Gründung des ersten Darmzentrums der Region am Diakonissenkrankenhaus Dessau haben wir diese Grenze überschritten. Wir bieten Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept, das sämtliche in der Therapie wichtigen Ärzte – einschließlich Ihres Hausarztes – von Beginn an einbezieht.

 

Dabei stehen Sie als unser Patient im Zentrum aller Bemühungen. Wir garantieren Ihnen eine an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Gesamttherapie. Ob Chemo- oder Strahlentherapie notwendig sind, wird in jedem Einzelfall mit den in der Tumorkonferenz versammelten Spezialisten abgestimmt und koordiniert. Aus der engen Zusammenarbeit aller Experten resultiert ein optimales Ergebnis.

 

Für Ihre schnelle und nachhaltige Genesung wünschen wir Ihnen alles Gute!

 

 

Aufnahme

 

Jede/r betroffene Patient/in mit Dickdarm- oder Mastdarmkrebs kann sich in unserem Darmzentrum behandeln lassen. Die Einweisung erfolgt in der Regel über den zuständigen Hausarzt oder ambulanten Internisten.

 

 

Vorsorge und Therapie

 

Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist die beste und sicherste Methode, um Darmkrebs festzustellen – auch

schon in seinen Vorstufen, denn der Tumor wächst in den meisten Fällen langsam aus Polypen. Dies hat den Vorteil, dass seine Früherkennungs- und Heilungschancen bei regelmäßiger Vorsorge ausgezeichnet sind. Die Vorsorge-Koloskopie wird ab dem 56. Lebensjahr von den Krankenkassen bezahlt und sollte bei unauffälligem Ergebnis nach zehn Jahren wiederholt werden. Dabei lassen sich auch Krebsvorstufen, sogenannte Adenome, entfernen. In vielen Fällen kann somit einem echten bösartigen Tumor vorgebeugt werden.

 

Die Vorsorgekoloskopie wird von unseren gastroenterologisch tätigen Internisten in der Regel ambulant durchgeführt. Bei positivem Befund – „Darmkrebs“ – werden Sie sofort in unser Zentrum weitergeleitet. Dies

vermeidet Zeitverluste und unangenehme Doppeluntersuchungen. Im Krankenhaus erfolgen alle notwendigen

Zusatzuntersuchungen. Ein auf die spezielle Situation zugeschnittener Behandlungsplan wird erstellt.

 

Nach Abschluss aller Therapiemaßnahmen realisiert der ambulant tätige Gastroenterologe die Tumornachsorge entsprechend aktueller Leitlinien.

 

 

Therapieangebot

 

In Abhängigkeit von individuellen Faktoren und vom Stadium Ihrer Erkrankung stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die wir Ihnen infolge der Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern anbieten können. Unser Sozialdienst unterstützt Sie bei administrativen

Aufgaben. Scheuen Sie sich nicht, um psychologische, emotionale und seelische Hilfe zu bitten! Ausgebildete

Psychoonkologen, die Krankenhausseelsorge und die Selbsthilfegruppe ILCO unterstützen die ganzheitliche

Betreuung im Darmzentrum.

 

'' Operative Therapie

  • radikale chirurgische Entfernung des erkrankten Darmabschnitts
  • lokale Abtragung bei kleinen bösartigen Befunden, besonders im Bereich des Mastdarms
  • laparoskopische Operationstechniken in ausgewählten Fällen
  • Erhalt des natürlichen Darmausgang auch bei Mastdarmkrebs
  • Metastasenchirurgie

 

'' Chemotherapie

  • ambulante Behandlung mit zellabtötenden Medikamenten, abhängig vom Tumorstadium
  • Einsatz modernster Medikamentengenerationen bei bestimmten Formen von Tochtergeschwülsten
  • Nutzung aktueller Therapiestudien

 

'' Strahlentherapie

  • ambulante Serienbehandlung, insbesondere beim fortgeschrittenen Mastdarmkrebs in aller Regel vor der eigentlichen Tumoroperation, um die Heilungschancen zu verbessern

 

 

Anschlussheilbehandlung

 

Im Anschluss an die Gesamttherapie organisieren wir für Sie eine Kurbehandlung. Sie verbessert den Heilerfolg nachhaltig durch Physiotherapie, Ernährungsberatung und spezifische Anwendungen.

 

 

Sämtliche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen werden innerhalb unseres Zentrums realisiert. Welche Behandlungen für Sie in Frage kommen, möglicherweise auch in Kombination, besprechen wir mit Ihnen nach allen notwendigen Voruntersuchungen. Der direkte persönliche Kontakt zu Ihnen und

Ihren Angehörigen besitzt für uns höchsten Stellenwert.

 

 

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