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Wir kritisieren die geplante Krankenhausreform und unterstützen die Kampagne der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

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Prostatakarzinomzentrum         

 

Vorwort

 

Die Krankheit ist besiegbar!

 

Herr Rebmann

 

Lieber Patient,

täglich erleben wir, wie die Diagnose zunächst Angst und Unsicherheit auslöst. Zu erfahren, dass man Prostatakrebs hat, ist für jeden Betroffenen und seine Angehörigen ein Schock. Doch in vielen Fällen ist der Krebs besiegbar. In unserem neuen Prostatakarzinomzentrum werden wir Ihnen helfen, Ihre Erkrankung zu verstehen. Es gibt begründete Hoffnung auch für Ihre Heilung: Dank fortschrittlicher Operations- und Therapieverfahren können immer mehr Patienten mit Prostatakrebs erfolgreich behandelt werden. Sie sind nicht allein: Die Krebserkrankung der Prostata, von Fachleuten Prostatakarzinom genannt, gehört zu den häufigsten Krebsleiden des

Mannes. Jährlich werden in Deutschland etwa 58.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Im neuen Prostatakarzinomzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dessau erhalten Sie medizinisch kompetente wie menschliche Unterstützung. In der ersten Anlaufstelle der Region für Patienten mit Prostatakrebs bieten wir Ihnen umfassende Informationen und entwickeln für Sie ein individuelles Behandlungskonzept, das Ihrem Tumorstadium und Ihrem Lebensalter ebenso entspricht wie Ihren persönlichen Wünschen. Im Mittelpunkt unseres Zentrums steht der Patient. Unser Anliegen ist es, Ihnen von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge ein breites Leistungsspektrum zu gewähren.

 

Wir kümmern uns um Sie! Für Ihre schnelle Genesung wünschen wir Ihnen alles Gute.

 

Herzlichst,

Ihr

Prof. Dr. med. Udo Rebmann

Chefarzt der Klinik für Urologie, Kinderurologie und urologische Onkologie

 

Telefon Telefon: 0340 / 6502 - 2130

Fax Fax: 0340 / 6502 - 2139

E-mail E-Mail: zum Kontaktformular

 

 

Ko-Operation unterm Gütesiegel: Erstes Prostatakarzinomzentrum Sachsen-Anhalts am Diakonissenkrankenhaus Dessau

 

Jeder Patient mit Prostatakarzinom kann von sofort an im neuen Prostatakarzinomzentrum der Klinik für Urologie, Kinderurologie und urologische Onkologie am Diakonissenkrankenhaus Dessau behandelt werden. Nach den strengen Richtlinien des Zertifizierungsinstituts der Deutschen Krebsgesellschaft, OnkoZert, wurde die klare Strukturierung aller medizinischen Maßnahmen beurkundet. Im Prostatakarzinomzentrum erfolgt von der Vorsorge über Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge eine Koordination, die Doppeluntersuchungen und die damit verbundenen

Betreuung und Information am Bett

Belastungen ausschließt. Das neu geschaffene Netzwerk aus Klinik und Kooperationspartnern garantiert die lückenlose Behandlung. Die Angebote des ganzheitlichen Konzepts reichen weit über direkte medizinische Maßnahmen hinaus. Neben der stationären und ambulanten Rehabilitation sind seelische und psychologische Betreuung, die Mitarbeit in Selbsthilfegruppen und gegebenenfalls eine Hospizbetreuung mit palliativen Therapieangeboten inbegriffen. In Verbindung mit unseren Kooperationspartnern und Hausärzten der Region werden sämtliche Untersuchungen meist ambulant durchgeführt, bei Bedarf erfolgt die Einweisung ins Prostatakarzinomzentrum.

  

Wie funktioniert die Aufnahme ins Prostatakarzinomzentrum?

Im Prostatakarzinomzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dessau kann sich jeder Patient mit Prostatakrebs behandeln lassen. Die Einweisung nimmt in aller Regel der ambulante Urologe vor.  

 

Prostatasprechstunde

Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr

 

Bitte melden Sie sich an:

 

Telefon Telefon: 0340 / 6502 - 2130

 

Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gern.

 

'' Wo liegen die Vorteile?

Viele Spezialisten arbeiten im Team zusammen – zum Wohle des Patienten. Denn das Wissen über die spezielle und individuelle Behandlung einer bösartigen Erkrankung beruht auf der Erfahrung jedes einzelnen Experten.

 

Und dazu zählen der niedergelassene Urologe und der Hausarzt ebenso wie Ärzteteam im Krankenhaus. Ihr Behandlungsplan wird gemeinsam mit dem Pflegepersonal, mit Psycho- und Physiotherapeuten geplant. Einmal jährlich lässt OnkoZert prüfen, ob die Voraussetzungen für das Gütesiegel nach wie vor gegeben sind.

 

Untersuchung

'' Wer sollte sich untersuchen lassen?

Im Alter von 45 bis 75 Jahren sollte jeder Mann regelmäßig zur Vorsorge gehen, besonders dann, wenn in der Familie bereits Prostatakarzinome auftraten. Eine Kontrolle pro Jahr finanzieren die gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird von allen niedergelassenen Urologen, gegebenenfalls auch in unserer Klinik, durchgeführt. Über weitergehende Untersuchungen wie die Ultraschallkontrolle oder die Bestimmung der Blutwerte informiert Sie Ihr Urologe. Besteht der Verdacht auf ein Prostata-

karzinom, sollten Gewebeproben aus der Prostata entnommen werden.

 

'' Wer kann an Prostatakrebs erkranken?

Grundsätzlich kann es jedermann treffen. Wenn die ersten ernsthaften Beschwerden – etwa Erektionsstörungen – auftreten, ist es möglicherweise zu spät, denn Prostatakrebs verläuft im Anfangsstadium meist beschwerdefrei.  Das Prostatakarzinomzentrum bietet alle notwendigen Untersuchungen an.

 

Übrigens: Bei den asiatischen Männern tritt der Prostatakrebs weitaus seltener auf als in Mitteleuropa. Als Ursache vermutet man den höheren Anteil der in Lein-, Raps- und Sojaöl sowie in Kaltwasserfischen vorkommenden, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung. Vermutlich können die Fettsäuren über ihren Einfluss auf das Immunsystem das Wachstum von Krebszellen bremsen. Auch Carotinoide, rote und gelbe Farbstoffe in der Nahrung, haben möglicherweise günstige Auswirkungen: Das beispielsweise in Tomaten vorkommenden Lycopin soll das Wachstum von Tumorzellen hemmen. Untersuchungen belegen, dass Männer, die viel Lycopin aufnehmen, seltener an Prostatakrebs erkranken.

  

'' Wie lässt sich vorbeugen?

Nur zwei Lebensregeln gelten als gesichert zur Krebsvorbeugung: mäßig Sport treiben, fünfmal täglich Obst und Gemüse essen!

 

'' Welche Therapieangebote gibt es?

In Abhängigkeit von individuellen Faktoren und vom Stadium Ihrer Erkrankung stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die Ihnen infolge der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern angeboten werden können.

 

1. Operative Therapie

  • radikale Entfernung der Prostata und der Samenblase mit und ohne Nervenerhalt-   Entfernung der Beckenlymphknoten (laparoskopisch oder nach Bauchschnitt)
  • Entfernung des Hodengewebes
  • Endoskopische Abtragung des Prostatagewebes

Ultraschalluntersuchung

 

2. Strahlentherapie

  • Hochvoltbestrahlung von außen

 

3. Hormontherapie

  • ambulante medikamentöse Behandlung

 

4. Chemotherapie

  • Verabreichung zelltötender Substanzen, in der Regel ambulante Behandlung

 

Welche Behandlungen für Sie in Frage kommen, möglicherweise auch in Kombination, erfahren Sie nach allen notwendigen Voruntersuchungen. Der direkte persönliche Kontakt zu Ihnen und Ihren Angehörigen besitzt für alle Mitarbeiter des Zentrums höchsten Stellenwert. 

 

Information für Mediziner

 

Die interdisziplinäre prä- und posttherapeutische Tumorkonferenz findet jeden Montag ab 16 Uhr in der Bibliothek des Diakonissenkrankenhauses Dessau statt. Alle Hauptkooperationspartner nehmen regelmäßig teil. Alle weiteren niedergelassenen Ärzte sind herzlich willkommen.

Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 0340 6502-2130 an.

 

Information für Betroffene

 

Patienten bzw. Betroffene haben im Rahmen der Tumorkonferenz die Möglichkeit ein interdisziplinäres Patientengespräch in Anspruch zu nehmen.

Bitte melden Sie sich vorher bei uns unter der Telefonnummer 0340 6502-2130 an. 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichungen

 

 

Link zum Film "Gegen die Angst" - Leben mit Prostatakrebs

 

Link zum Artikel „Prostatakrebs: erhöhte Lebensqualität durch Behandlung in zertifizierten Zentren"

 

Link zum Artikel „Radikale Prostataektomie: Weiterleben! Aber zu welchem "Preis"? Die Angst vor Harn-Inkontinenz"

 

 

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