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Wir kritisieren die geplante Krankenhausreform und unterstützen die Kampagne der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

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Aktuelles

 

Rückblick: 122. Jahresfest und Tag der offenen Tür am 4. September 2016

 

 

Am 4. September war einiges los auf dem Campus der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau. Rund 500 Gäste feierten gemeinsam das 122. Jahresfest der ADA und nutzten zugleich die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür im Diakonissenkrankenhaus Dessau und im Anhalt-Hospiz sowie im Altenpflegeheim Marienheim und im neuen Ärztehaus an der Gropiusallee einmal persönlich umzusehen. Höhepunkte des Tages: die Verleihung eines goldenen Kronenkreuzes sowie die Freude über spendable Gäste. Für den guten Zweck kamen insgesamt 1.278,61 Euro zusammen.

 

Im Rahmen des Festgottesdienstes zum 122. Jahresfest wurde Heidrun Wachter das goldene Kronenkreuz für ihre 25-jährige Tätigkeit in der Diakonie verliehen. Ebenso lange ist sie als Grüne Dame auf dem ADA-Gelände aktiv. Außerdem wurde Anika Blankenburg in die Diakonische Gemeinschaft aufgenommen.

 

Der sich anschließende Tag der offenen Tür erlaubte den Besuchern zahlreiche neue Einblicke und hielt bei Führungen, in Gesundheitsvorträgen und an Informationsständen viel Wissenswertes bereit. Im Laufe des abwechslungsreichen Nachmittags wurde während des Gottesdienstes um eine Kollekte und über einen Kuchenbasar sowie über den Verkauf von Losen, Büchern und selbst gebastelten Glückwunschkarten um Spenden für den guten Zweck gebeten. Insgesamt kamen 1.278,61 Euro zusammen, die nun in Teilen für die bereits erfolgte Restaurierung des Altarbildes in der Laurentiushalle sowie für die gemeinnützige Arbeit der ADA und des Anhalt-Hospizes verwendet werden.

 

Das nächste Jahresfest der Anhaltischen Diakonissenanstalt wird voraussichtlich am 3. September 2017 stattfinden.

 

Für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur Diakonie wird Heidrun Wachter im Rahmen des Festgottesdienstes zum 122. Jahresfest das goldene Kronenkreuz verliehen. Die ersten Gratulanten: ADA-Vorsteher Torsten Ernst sowie Dr. Wolfgang Teske, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland (Foto: DKD/Sebastian Kaps).

 

 

 

Bildergalerie zum 122. Jahresfest und Tag der offenen Tür: HIER klicken

 

 

 

 

"Aktive Mittagspause" gegen das geplante Krankenhausstrukturgesetz

 

 

Am Mittwoch, den 23.09.2015 fand in Berlin eine zentrale Kundgebung gegen das geplante Krankenhausstrukturgesetz statt. Der unter dem Motto „Krankenhaus-Reform - So nicht!" stehende Protest am Brandenburger Tor wurde im Rahmen des Krankenhausaktionstages bundesweit von hunderten Krankenhäusern unterstützt, u.a. fuhren 15 Mitarbeitende des DKD nach Berlin.

 

Mit einer „Aktiven Mittagspause" vor Ort in Dessau flankierten weitere 90 Mitarbeitende die zentrale Kundgebung in Berlin. Die Aktion wurde fotografiert, nach Berlin übermittelt und dort auf Großleinwände übertragen. Bereits im Oktober soll das umstrittene Gesetz im Bundestag beschlossen werden. Die Aktionen sind daher getragen von der Möglichkeit der Einflussnahme in letzter Minute.

 

 

 

Enttäuscht über den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes

 

Die christlichen Krankenhäuser in Dessau, das St. Joseph-Krankenhaus (Alexianer Sachsen-Anhalt) und das Diakonissenkrankenhaus (edia.con - Gruppe) zeigen sich enttäuscht über den in der vergangenen Woche vom Kabinett verabschiedeten Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes.

Beide Einrichtungen machen sich nachdrücklich die Aussagen der Pressemitteilung des Verbandes Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) zu eigen.

Die Pressemitteilung finden Sie weiter unten, auch zum Downloaden oder unter

http://www.dekv.de/fileadmin/user_upload/downloads/Internet/PM_CKID_150611_KH-Reform_verschärft_die_Probleme.pdf

 

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gern:

Petra Stein

Regionalgeschäftsführerin Alexianer Sachsen-Anhalt GmbH

St. Joseph-Krankenhaus Dessau

 

Pfarrer Torsten Ernst

Geschäftsführer

Diakonissenkrankenhaus Dessau gemeinnützige GmbH

Tel: 0340 6502 1001

 

Das neue Krankenhaus-Reformgesetz

 

 Am Mittwoch, den 10. Juni verabschiedete das Kabinett ohne große Diskussion den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes. Dazu haben der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e.V.(DEKV) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e.V.(KKVD) gemeinsam als Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) eine Pressemitteilung veröffentlicht.

 

Christliche Krankenhäuser von Reformgesetz enttäuscht

Aus Sicht der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland lenkt der gestern vom Kabinett verabschiedete Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes von den entscheidenden Problemen der Krankenhäuser ab und verschärft diese, anstatt zu ihrer Lösung beizutragen.

Der Gesetzentwurf zielt auf die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Krankenhausversorgung auch in Zukunft. Dazu leisten die christlichen Krankenhäuser gerne ihren Beitrag. Gute Qualität setzt aber auch ent-sprechende Rahmenbedingungen voraus, die im Gesetzentwurf jedoch nicht berücksichtigt sind. Hier sehen die christlichen Krankenhäuser er-heblichen Nachbesserungsbedarf.

„Der Gesetzentwurf leistet keinen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der angespannten Personalsituation in den Kliniken, vor allem in der Pflege. Um die für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung er-forderliche personelle Besetzung sicherstellen zu können, fordern wir mit Priorität eine konsequente Refinanzierung der tarifbedingten Personal-kostensteigerungen", so der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes, Christoph Radbruch. Erneut wird versäumt, die Voraussetzungen für eine auskömmliche Vergütung bedarfsnotwendiger Krankenhäuser zu schaffen. Stattdessen wird der Einspardruck auf Klini-ken und Personal noch erhöht. „Wir fordern den Verzicht auf die vorge-sehenen neuen Abschlagsregelungen und Erlöskürzungen sowie die ver-lässliche, zeitnahe Refinanzierung unabwendbarer Kostensteigerungen", unterstreicht Radbruch.

„Der Gesetzentwurf blendet die demografische Entwicklung völlig aus. Der angestrebte massive Abbau von Krankenhauskapazitäten wird den Herausforderungen der Versorgung einer immer älter werdenden Bevöl-kerung schwerlich gerecht", moniert der stellvertretende Vorsitzende des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands, Ingo Morell. „Im Blick auf die vorgesehenen Regelungen für die Vergütung zusätzlicher Leistungen fordern wir, dass Krankenhäuser nicht auf den Kosten für eine steigende Inanspruchnahme sitzen bleiben." Obwohl die seit Jahren un-zureichende Investitionsfinanzierung von den politisch Verantwortlichen als fundamentales Problem der Krankenhäuser erkannt wird, bietet der Gesetzentwurf dafür keinerlei Lösungsansatz. „Ohne die Verantwortung der Länder zu schmälern, sehen wir auch den Bund in der Pflicht, durch geeignete Maßnahmen zu einer verlässlichen und auskömmlichen Inves-titionsfinanzierung beizutragen", betont Morell.

 

Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD)

www.christliche-krankenhaeuser.de

 

 

 

Zum Downloaden

 

 

 

 

 

 

 

 

Benefizkonzert für das Anhalt-Hospiz

 

 

 

Ein Benefizkonzert für die Hospizarbeit der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft am Montag, den 8. Juni, erbrachte 413, 30 Euro. Eingeladen hatte der Freundeskreis der Anhaltischen Diakonissenanstalt (ADA). In der Laurentiushalle der ADA erklangen u.a. das Concerto Nr. 3 D-Dur für Klavier und Streicher (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach sowie die Sonata A 5 für Trompete und Streicher op. 3 Nr. 11 von Andrea Grossi. Es spielten Gabriele Altmann (Klavier), Arne Lagemann (Trompete) sowie ein Streichensemble aus Mitgliedern der Anhaltischen Philharmonie.
Herzlichen Dank an die Musiker: 1. Violine: KM Martin Schulze, Jörn Kerber, Eva Fassmann; 2. Violine: Ellen Moede, Christiane Thal, Johannes Schmidt; Viola: Claudia Michaelsen, Svetla Kambourova; Cello: Claudius Lepetit; Bass: Jens Wagner.